Christ ist erstanden

Ein gesegnetes Osterfest ...

... wünschen Ihnen mit diesem musikalischen Ostergruß Medea und Felicitas aus der Klasse 4b der Evangelischen Grundschule.

Neues vom Glockenturmbau

Unser Glockenguss

Neunkirchen – der Ort der Glockengießerei Bachert liegt nicht gerade um die Ecke. Coronabedingt konnte nur eine sehr kleine Abordnung aus dem Glockenausschuss der Markusgemeinde am 19.März in den Süden Deutschlands fahren. Uns empfängt ein Werkshof am Rande des Ortes. Brennholz und bereits gegossene Glocken lagern hier nebeneinander. In der Werkshalle schweift unser Blick über eine 5mal 5 m große, hügelige Fläche aus Lehm; unter ihr verborgen liegen in bis zu 6m Tiefe 10 Glockenformen für die zu gießenden Glocken von vier Kirchengemeinden. Die kleinste wird 100kg wiegen, die größte eine Tonne. Doch wo sind unsere verborgen, oder besser die „falschen“ Glocken mit Mantel, die die Formteile für unsere Glocken bilden?

Gleichbleibender Lärm ist in der Werkshalle , verursacht durch die riesige Flamme aus dem Gussofen. Am Vortag ist er angeheizt worden, heute wird die Mischung von Kupfer und Zinn auf 1100 Grad hochgefahren. Ungefähr einmal im Monat werden hier Glocken gegossen; doch jedes Mal wieder ist es auch für die Glockengießer herausfordernd. Und so tut es gut, vor dem Guss gemeinsam ein Gebet zu sprechen. Still ist es in der Halle: „Allmächtiger Gott, Herr des Himmels und der Erde, die ganze Schöpfung verkündet dein Lob. Sieh auf das Werk unserer Hände und segne dieses flüssige Metall, das für den Guss der Glocken bestimmt ist.“

Wie ein Bierfass wird nach allen Vorbereitungen der Gussofen angestochen, „Metall fließt“ ertönt der Ruf des Gießermeisters. Die heiße Gussmischung fließt durch die Rinnen, zunächst in Richtung Glocke 1. Ist ihre Gussform gefüllt, wird die Gussmischung umgelenkt zur nächsten zu gießenden Glocke unter der Erde. Nach knapp einer Stunde sind alle Glocken gegossen! Wie viele Überlegungen der Gemeinden und planerische Handwerkskunst der Gießerei ging dem Voraus. Glücklich und dankbar spricht der Gießermeister: alles ist gut verlaufen. 

Mit vielen Eindrücken ausgefüllt, fahren wir wieder zurück. In gut einer Woche werden die Glocken aus der Erde geholt, von der Gießerei geprüft und dann vom Glockensachverständigen unserer Landeskirche abgenommen. Erst dann werden sie sich auf den Weg nach Magdeburg machen. 

Holz auf Jesu Schulter

"Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehen" ...

... diese Bitte haben wir in der diesjährigen Passionszeit ganz besonders. Wie gut zu wissen, dass wir all unsere Sorgen, Ängste und Zweifel Jesus mit an das Kreuz geben können und wir Raum für neue Gedanken bekommen. Jede Blüte, jedes Vogelzwitschern, welches uns täglich begrüßt, ist ein Zeichen Gottes und bringt Hoffnung - auch in der Passionszeit! Nehmen Sie es wahr und an!

Ihre Konstanze Schlegel

Stadtfelder Glockenwein

Mit Genuss unser Turmbauprojekt unterstützen ...

Bereits seit der Adventszeit bieten wir Ihnen unter dem Motto „Mit Genuss unser Glockenturmprojekt unterstützen“ Stadtfelder Glockenwein an. Spenden Sie mindestens 12 Euro und Sie erhalten zum Dank eine Flasche des edlen Weins – Grauburgunder (in den Varianten fruchtig herb und (neu) trockene Art) und den Dornfelder Rotwein. 

Der Glockenwein ist in den Gemeindebüros sowie nach den Gottesdiensten erhältlich. 

Weitere Spenden-Aktionen zugunsten unseres Glockenturms sind bereits geplant.

Schneeflöckchen Weißröckchen

Liebe kleine und große Gemeindeglieder,

Als ich am 31. Januar auf dem Weg zum Gottesdienst in der Diesdorfer Kirche von vielen Schneeflocken begleitet wurde und ich immer wieder von der Orgel aus dem Fenster in die weiße Pracht blicken musste, konnten meine Finger am Ende unseres Gottesdienstes nicht anders, als über das Lied: „Schneeflöckchen Weißröckchen“ zu improvisieren. 

Wer hätte geahnt, dass sich aus diesen zarten Anfängen eine wunderschöne Winterwelt in und um Magdeburg entwickeln würde. Welch schönes Geschenk, besonders für unsere Kinder! Gott sei Dank!

Ihre Konstanze Schlegel

Liebe Gemeindeglieder,

„Einfach Mensch sein ist ein Privileg derer, die nichts zu befürchten haben aufgrund ihrer Geburt“

Dies sagte Marina Weisband in ihrer bewegenden Bundestagsrede am Tag des Holocaustes in der vergangenen Woche. Dem alten jüdischen Gruß: „Hevenu Shalom alejchem – Wir wünschen Frieden euch allen“ müssen wir uns darum immer wieder bewusst öffnen. Nur so können wir das Geschenk Gottes, dass wir sein Ebenbild sind, in unserer Welt, in unserer Gesellschaft, in unserer Stadt und Gemeinde bewahren. 
Es grüßen Sie musikalisch:
Eberhard Saftien – Klarinette
Andreas Hornemann – Gitarre
Peter Hugo – Gitarre/Gesang
Konstanze Schlegel - Gesang

Alte Räume in neuem Glanz

Junge Gemeinde vollendet die Renovierung des Jugendkellers

Wir, die junge Gemeinde, sind nun endlich fertig mit der Renovierung des Jugendkellers und der Umgestaltung der Räume nach unseren Vorstellungen. Nachdem wir die Räume renoviert hatten, indem wir Löcher zuspachtelten und die Wände neu strichen, haben wir die vier neuen Sofas aufgebaut und Hängesessel angebracht. Nun hoffen wir, es uns bald wieder zusammen gemütlich machen zu können in unserem frisch renovierten Raum und ihn noch weiter zu dekorieren.
Wir bedanken uns beim Gemeindekirchenrat und Familie Voigt, dass sie es uns möglich gemacht haben, den Raum umzugestalten.
Tabea Voigt und die Junge Gemeinde